Tastaturlayout des Anmeldebildschirms von Mac OS X Yosemite ändern

Wenn die bei der Systeminstallation von Mac OS X Yosemite verwendete Tastatur später gegen eine anderssprachige Tastatur ausgetauscht wird, kann es vorkommen, dass das Tastaturlayout des Anmeldebildschirms nicht der angeschlossenen Tastatur entspricht, was die Passworteingabe behindern kann. Diese Anleitung zeigt, wie man mit wenigen Eingaben das Tastaturlayout des Anmeldebildschirms anpassen kann.

Bevorzugte Eingabequelle festlegen in Apple Menü → Systemeinstellungen … → Tastatur → Eingabequellen
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Bevorzugte Sprache festlegen in Apple Menü → Systemeinstellungen … → Sprache & Region → Bevorzugte Sprachen
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Im Terminal als Administrator anmelden und die folgenden Befehle ausführen
sudo cp ~/Library/Preferences/com.apple.HIToolbox.plist /Library/Preferences/
sudo chmod 644 /Library/Preferences/com.apple.HIToolbox.plist

Tschüss WhatsApp. Ich vermisse dich nicht.

Dieser Artikel ist inzwischen inhaltlich veraltet und bedarf einer Überarbeitung.

WhatsApp benutze ich nicht. Stattdessen habe ich Telegram.

Das hat folgende Gründe:

  • Telegram ist schneller und zuverlässiger als WhatsApp.
  • In Telegram kannst du mit Leuten texten, ohne deine Handynummer verraten zu müssen, weil du auch unter einem Benutzernamen erreichbar bist und nicht nur über deine Handynummer. Du kannst deshalb in Telegram auch mit Leuten texten, die kein Smartphone haben.
  • Es ist viel bequemer eine Nachricht in Telegram am Computer zu beantworten als wegen WhatsApp am Handy rumzufummeln. Telegram kannst du auf allen aktuellen Computer- und Handy-Systemen installieren.
  • In Telegram kannst du so oft du willst zwischen Handy und Computer hin- und herwechseln und du siehst auf allen Geräten alle Gesprächsverläufe mit allen gesendeten und empfangenen Nachrichten.
  • Du kannst auch dann per Telegram kommunizieren, wenn du kein eigenes Gerät zur Hand hast, weil Telegram ohne zusätzliche Hilfsmittel in jedem Webbrowser verwendet werden kann. WhatsApp kann das nicht. Dass du Telegram mit einem Browser verwenden kannst ist sehr nützlich, wenn du irgendwo zu Gast bist und kein eigenes Gerät zur Hand hast, beispielsweise weil der Handy-Akku leer ist.
  • In Telegram wird ordentlich verschlüsselt. WhatsApp kann trotz angeblicher Verschlüsselung vollständig abgehört werden, wie im Juni 2015 öffentlich dokumentiert wurde. Telegram nutzt  Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, was die Nachrichten wirksam schützt. Mit WhatsApp, das seit Februar 2014 zu Facebook gehört, kann es dir jederzeit so gehen wie der 19-jährigen, der im Sommer 2015 wegen eines Facebook-Chats die Einreise in die USA verweigert wurde.

Ich habe mich ohne großen Aufwand von WhatsApp getrennt und bin dabei folgendermaßen vorgegangen:

  1. Ich habe Telegram auf meinem iPhone und auf meinem Computer installiert. Telegram-Benutzer, die in meinem Adressbuch stehen und in deren Adressbuch ich stehe, sehen in ihrer Telegram-Ereignisliste, dass ich über Telegram erreichbar bin.
  2. Ich habe im Impressum meiner privaten und meiner beruflichen Website vermerkt, dass ich per Telegram erreichbar bin.
  3. Ich habe in Facebook und auf Twitter veröffentlicht, dass ich Telegram gegenüber WhatsApp bevorzuge und WhatsApp nicht mehr nutzen will. Die Adresse der Telegram-Website habe ich gleich mit dazu geschrieben, damit diejenigen, die Telegram noch nicht haben, nicht erst danach suchen müssen. Bei Nachfragen habe ich an die Webseite mit häufig gestellten Fragen zu Telegram verwiesen, dort sind alle Fragen schon beantwortet, ich muss mich also nicht dauernd wiederholen.
  4. Meinen Benutzerstatus in WhatsApp habe ich geändert, damit auch dort auf meinen Umstieg auf Telegram hingewiesen wird. Auch dort habe ich die Adresse der Telegram-Website genannt.
  5. Ich habe für eine Übergangszeit den wenigen Nachzüglern in WhatsApp mitgeteilt, dass ich keine weiteren Nachrichten in WhatsApp wünsche und es bevorzuge, wenn Leute mich auf anderem Wege antexten:
    • Generell bevorzuge ich Telegram.
    • Apple-Nutzer können alternativ auch iMessage verwenden, da auch ich Apple-Nutzer bin.
    • Alle anderen sollen eine SMS senden oder anrufen.

Überraschend viele Leute aus meinem Bekanntenkreis hatten Telegram schon mir. Fast alle Leute, die regelmäßig mit mir texten, waren schon nach wenigen Tagen auf Telegram erreichbar. „Fast alle“ schreibe ich, weil es nur eine einzige Ausnahme gab, deren total veraltetes Android-Telefon nicht auf Android 2.2 (von Mai 2010) aktualisierbar war, was für Telegram die Systemvoraussetzung ist. Glücklicherweise sind so alte Telefone jedoch sehr selten geworden. Derzeit (Juli 2015) gibt es über zwei Dutzend verschiedene Telefon-Modelle mit Android 4.4 oder Android 5.0 für unter 80 €
Für diese eine Person war ich in WhatsApp noch erreichbar. Sobald diese Person einen moderneren Ersatz für ihr veraltetes Telefon besaß, konnte sie Telegram installieren und ich WhatsApp löschen. Seither verwende ich WhatsApp nicht mehr und ich bin froh es endlich los zu sein.

Typische Einwände

„Aber ich kann nicht auf WhatsApp verzichten!“

Musst du auch nicht — obwohl es natürlich eine gute Idee wäre.
Du kannst aber auch nicht erwarten, dass jemand trotz aller Nachteile WhatsApp weiter nutzt. Wenn du also die Vorteile eines Messengers gegenüber SMS nutzen willst, dann bist du gut beraten es deinen technisch erfahreneren Freunden nachzumachen und Telegram zu installieren. Irgendwann wird WhatsApp von alleine überflüssig.

„Kein Bock auf zwei Messenger.“

Das ist Bullshit. Du hast schon zwei Messenger. Oder was glaubst du, was die App ist, mit der du SMS empfängst?

„Ok, dann eben kein Bock auf drei Messenger.“

Facebook…

„Ja, ja, ist ja gut, dann eben kein Bock auf VIER Messenger.“

Ich habe Facebook und WhatsApp vom Handy gelöscht und leide nicht unter mangelhafter Erreichbarkeit. Im Gegenteil bin ich dank Telegram sogar besser erreichbar, weil mich Nachricht auch auf meinem Computer erreichen, wenn mein Smartphone irgendwo rumliegt, wo ich es nicht höre.

„Telegram zu installieren ist mir zu viel Arbeit!“

Dann sende SMS oder ruf an. Du kannst nicht ernsthaft erwarten, dass jemand den Schutz seiner Daten und seiner Privatsphäre und die Sicherheit seines mobilen Systems riskiert, nur weil du zu faul bist dir einen ordentlichen Messenger zu installieren.

„Ich weiß nicht, wie man auf meinem Telefon eine App installiert. WhatsApp hat mir ein Freund installiert.“

Wenn du so wenig Ahnung davon hast, dass du nicht ohne fremde Hilfe Telegram installiert bekommst, dann lass dir halt auch bei Telegram bei der Installation helfen. Es ist keine Schande das nicht selbst zu können. Im Gegenteil hat ein Benutzer, der ohne es selbst installieren zu können erkennt, dass zugunsten von Telegram auf WhatsApp zu verzichten eine gute Idee ist, ziemlich sicher die Anerkennung seines Administrators verdient.

„Alle haben WhatsApp!“

Das ist Quatsch. Ich zum Beispiel habe WhatsApp schonmal nicht. Und es gibt eine Menge Leute, die ein Firmenhandy haben, auf dem die Systemadministratoren des Arbeitgebers WhatsApp verboten und statt dessen Telegram installiert haben.

„Ich bestehe darauf, dass du wegen mir WhatsApp installierst.“

Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund.

Dateien und Ordner in der Symbolleiste der Finder-Fenster

Der Symbolleiste von Finder-Fenstern können nicht nur Symbole für gängige Fensterbefehle hinzugefügt werden, sondern auch beliebige Dateien und Ordner. Einen Ordner über die Symbolleiste erreichbar zu machen kann beispielsweise dann nützlich sein, wenn mehrere Dateien aus verschiedenen Ordnern zusammengetragen werden müssen. Im Beispielbild ist ein Ordnersymbol in der Symbolleiste hervorgehoben.

Ordnersymbol-in-der-Symbolleiste

Der Symbolleiste kann ein Symbol hinzugefügt werden auf die gleich Weise, wie man einen Alias erzeugt: Durch ziehen mit gleichzeitig gedrückten Alt- (alt) und Befehltasten (⌘).

Entfernt wird ein Symbol aus der Symbolleiste eines Finder-Fensters durch ziehen mit gleichzeitig gedrückter Befehltaste (⌘).

Tu’s nur mit…

Garantie.

Meine langjährige Erfahrung als selbständiger Mac-Techniker ist, dass es unter Umständen bestenfalls eine mittelmäßig gute Idee ist einen Mac ohne Garantieverlängerung zu betreiben. Dazu ein Beispiel: derzeit bekommt man ein MacBook Pro 13″ für 999,- € ohne Garantieverlängerung. Die einjährige Garantie von Apple kann durch die hauseigene Garantie des Händlers um zwei Jahre verlängert werden. Die Garantieverlängerung kostet gerade mal 129,90 € und ist deutlich billiger als die Garantieverlängerung von Apple.

Zum Vergleich: der Austausch des Mainboards oder des Displays in einem solchen Rechner kostet inklusive Arbeitskosten ungefähr das drei- bis sechsfache der Garantieverlängerung. Das entspricht 6-12 Jahren Garantieverlängerung.

Meine Empfehlung für einen Neukauf lautet daher den Mac niemals ohne Garantieverlängerung zu kaufen und ihn idealerweise rechtzeitig vor Ablauf der Garantie zu einem fairen Restwert zu verkaufen. Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: man hat immer einen relativ aktuellen Rechner, die langfristigen Kosten des Rechnerbetriebs bleiben niedrig und man wird nie von unvorhergesehen hohen Reparaturkosten unangenehm überrascht. Auch der Käufer und eines gebrauchten Rechners hat unter Umständen etwas von der Garantieverlängerung, wenn der Rechner beim Verkauf einen bislang unentdeckten Mangel hatte, bleiben dem Käufer noch einige Wochen Zeit ihn im Rahmen der Restgarantie reparieren zu lassen.

Natürlich gibt es auch Situationen, in denen die Garantieverlängerung nicht nötig ist, beispielsweise weil der Rechner langfristig mit ins Ausland genommen wird oder durch bereits bestehende Versicherungen geschützt ist. In diesen Fällen kann man den Kauf eines gebrauchten Macs ruhigen Gewissens empfehlen, da die meisten Macs eine vergleichsweise lange Nutzungsdauer haben.

Wenn man einen Mac ohne Garantie betreibt ist es wie beim Glücksspiel, meistens verliert man.

Selten so gespidert…

Am 19.4.2012 veröffentlichte ich die E-Mail-Adresse „kressehalten@mikenolte.de“ im Impressum dieser Website. Heute, am 1.12.2013, kam erstmals eine Spam-Mail auf dieser E-Mail-Adresse an. Dass dies über 19 Monate gedauert hat ist ein Indiz dafür, dass Webcrawler (auch Spider genannt) nicht mehr die erste Wahl für das Einsammeln von E-Mail-Adressen sind. Bis heute wird jedoch regelmäßig kolportiert, dass Webcrawler hauptsächlich für das Einsammeln des Löwenanteils von E-Mail-Adressen zum Zwecke der Spam-Verbreitung verantwortlich sind. Viel ergiebiger und somit auch viel wahrscheinlicher ist es, dass E-Mail-Adressen von PCs eingesammelt werden, die von Schadsoftware infiziert wurden. Spätestens in der E-Mail-Software und im Adressbuch eines jeden PCs sind gebündelt und leicht angreifbar mehr E-Mail-Adressen vorhanden, als in nahezu jeder Webseite. Die E-Mail Software und das Adressbuch eines Windows-PCs sind damit die logischeren Ziele für das einsammeln von E-Mail-Adressen und dieser Umstand dürfte jedem Spam-Versender durchaus bekannt sein.

Und wo wir gerade dabei sind Irrtümern über Spam entgegenzutreten: Auch der typische Spam-Versender selbst dürfte heutzutage nicht das aus Agentenfilmen bekannte Klischee des Superbösewichts erfüllen, der auf einer einsamen Südseeinsel in einer riesigen Höhle unter einem ausgehöhlten Vulkan wohnt, auf seiner privaten kathedraltauglichen Kirchenorgel tagein tagaus Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 spielt, nebenbei seine Katze krault und von seinem Superserver milliardenfach Spam versendet um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Stattdessen wird heutzutage Spam durch Netzwerke von mit Schadsoftware infizierten Windows-PCs versendet. Wenn man zum abgreifen von E-Mail-Adressen ohnehin schon den Windows-PC infiziert hat, dann kann man den infizierten PC auch gleich zum Versand von Spam benutzen. Auch das ist nur eine logische Konsequenz.