Mobile Router sind besser als Surfsticks.

Fehlende oder veraltete Treiber sind ein häufiges Problem von USB-Surfsticks. Ebenfalls nachteilig ist der Umstand, dass im laufenden Betrieb ein USB-Surfsticks aus dem Notebook herausragt und das MacBook beschädigen werden kann, wenn man mit dem USB-Surfsticks irgendwo aneckt.
 
Aus diesen Gründen empfehle ich einen akkubetriebenen mobilen WLAN-Router zu bevorzugen, der zusätzlich zum MacBook auch andere mit WLAN ausgestattete Geräte mit dem Internet versorgen kann, wie beispielsweise Smartphones oder Tablets. Weil alle MacBooks serienmäßig mit WLAN ausgestattet sind und es dem MacBook egal ist, woher das WLAN kommt, gibt es mit mobilen WLAN-Routern niemals die Treiberprobleme, die bei USB-Surfsticks ständig auftreten.
 
Außerdem ist es bei einem mobilen WLAN-Router egal, ob ein altes MacBook mit USB-A oder ein neues MacBook mit USB-C benutzt wird. WLAN gibt’s in beiden Fällen immer.
 
Mobile Router mit UMTS ohne LTE gibt’s ab ca. 40 € http://mikenolte.de/link/umtsrouter
Mobile Router mit LTE gibt’s ab ca. 70 € http://mikenolte.de/link/lterouter

Kein Mac wird jemals grundlos langsam.

Kein Mac wird jemals grundlos aus heiterem Himmel langsam und macOS wird weder grundlos aufhören zu starten, noch bei bestimmten Aufgaben grundlos häufig abstürzen.

In solchen Fällen muss das Problem unbedingt sorgfältig mit einer ordentlichen, situationsbezogenen Vorgehensweise behandelt werden, damit es nicht noch verschlimmert wird.

Ich warne ausdrücklich davor die „Lösungsvorschläge“ von Laien zu befolgen, die ohne den Rechner untersucht zu haben eine Neuinstallation des Betriebssystems oder irgendeine „magische“ Tastenkombination vorschlagen.

Wenn macOS nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr startet, Programme oder Dateien zu öffnen sehr lange dauert oder bei bestimmten Aufgaben macOS häufig oder regelmäßig abstürzt, dann rechtfertigt das meiner langjährigen Berufserfahrung nach in den meisten Fällen den Verdacht, dass die Festplatte defekt sein könnte. In diesem Fall gibt es – und die mir bekannten Techniker-Kollegen sind sich darin allesamt mit mir einig – nur eine sinnvolle Vorgehensweise:

1. Daten retten. Sofern es keine regelmäßige Datensicherung gibt, benötigt man hierfür abhängig von der Art des Problems spezielle Software, deren Aufgabe es ist, so viele Daten wie möglich von der Festplatte zu lesen. Bordmittel helfen hierbei nicht. Da physikalische Schäden durch Festplattenzugriffe verschlimmert werden können, ist hier die Erfahrung eines Profis hilfreich. Reparaturversuche von Laien verschlimmern die Angelegenheit meistens.

2. SMART-Status der Festplatte abfragen. Durch den SMART-Status der Festplatte lässt sich sehr schnell feststellen, ob die Festplatte ein Problem registriert hat. Auch wenn es keine im SMART-Status verzeichneten Fehler gibt, muss die Festplatte sicherheitshalber auf physikalische Fehler geprüft werden. Auch hierfür gibt es keine Bordmittel im Mac, spezielle Software ist erforderlich. Wenn die Festplatte nicht 100% in Ordnung ist, muss sie ausgetauscht werden.

3. Falls die Festplatte 100% in Ordnung ist: Verzeichnisstrukturen prüfen und nötigenfalls reparieren. Auch hierfür gibt es keine Bordmittel im Mac, spezielle Software ist erforderlich.

4. Sicherer Systemstart um die wichtigsten Caches zu bereinigen, automatisch startende Software abzuschalten und Schadprogramme zu suchen und falls vorhanden zu beseitigen. Dies darf nur durchgeführt werden, nachdem die ersten drei Schritte erledigt sind, anderenfalls kann die Situation massiv verschlechtert werden.

Da die genannten Maßnahmen spezielle Software benötigen und sinnvollerweise von einem Wartungssystem durchgeführt werden, kann bei der Gelegenheit auch die restliche Hardware geprüft werden.

Ich bin seit 1991 selbständiger Mac-Techniker und Inhaber des Mac Service Köln und sowas gehört bei mir zu den Routine-Themen.

Fragen kostet nichts. Das kannst du auch anderen Mac-Benutzern weitersagen, die Fragen rund um ihren Mac haben.

Wenn du willst kannst du mich jederzeit zu allen Fragen rund um den Mac anrufen unter 0221 95 59 669 oder 01577 34 84 874.

Ein alter Mac ist wie ein guter Rat: teuer!

Viererlei sollte man sich vergegenwärtigen wenn man einen Mac ohne verlängerte Garantie betreibt oder einen gebrauchten Mac zu kaufen beabsichtigt:

  • Bei fast allen Mac Modellen ist der jährliche Wertverlust in den ersten sechs Jahren nahezu konstant.
  • Einen Mac soll man immer mit AppleCare Garantieverlängerung kaufen. Die Garantieverlängerung ist billiger als nahezu jede Reparatur, die im Laufe der Jahre anfallen könnte.
  • Die Kosten berechnen sich aus (Kaufpreis+Reparaturkosten-Verkaufspreis)/Nutzungsdauer
  • Etwa 5 Jahre nach Einstellung einer Computer-Serie wird sie von Apple abgekündigt. Für abgekündigte Produkte gibt es von Apple keine Ersatzteile mehr. Ein Defekt kann deshalb zum Totalschaden werden.

Zwei Beispiele zu den Kosten:

  • ein Rechner der für 1800 € neu mit dreijähriger Garantie gekauft wurde, daher nie Reparaturkosten verursacht und für 1200 € nach drei Jahren verkauft wird kostet
    (1800 € - 1200 €) / 3 Jahre = 200 € / Jahr
  • ein drei Jahre alter Rechner der für 1200 € gebraucht gekauft wurde, mit etwas Glück nicht kaputt geht und für 600 € nach drei Jahren verkauft wird kostet
    (1200 € - 600 €) / 3 Jahre = 200 € / Jahr

Der jährlich Wertverlust ist in beiden Fällen gleich. Der gebrauchte Rechner hat jedoch die Nachteile, dass er normalerweise langsamer und schlechter ausgestattet ist und jederzeit Reparaturkosten durch einen Defekt anfallen können.

Fazit

Es ist wirtschaftlich sinnvoll den Computer mit Garantieverlängerung zu kaufen.

Es bringt nichts einen Mac möglichst lange zu behalten.

Ein neuer Mac ist normalerweise wirtschaftlicher als ein gebrauchter Mac.

Einen gebrauchten Mac würde ich mir nicht kaufen. Ich würde meine Macs nur als Neugerät mit verlängerter Garantie kaufen, sie kurz vor Ablauf der verlängerten Garantie gebraucht verkaufen und mir den nächsten neuen Mac kaufen. Dadurch habe ich nie ein Reparaturkostenrisiko.